Wir lieben Kaffee! Nach dem Lunch und sowieso!

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Was gibt es Schöneres, als eine gute Tasse Kaffee, die mit Genuss und Muße getrunken werden kann? Nach einem leckeren Mittagessen, während einer bewussten Pause oder während eines kurzen Klönschnacks – wie wir in Hamburg sagen. Tatsächlich kann sich die wachsende Schar von Kaffee-Junkies ungemein glücklich schätzen: Die Bohne ist Trend, Coffee Shops sprießen allerorten und neue Zubereitungsweisen und Sorten, sorgen immer wieder für neue Aromen und Geschmackserlebnisse. Während der Kaffee-Konsum der Deutschen Jahr für Jahr zunimmt, ist der Koffein-Kick auch aus der Mittagskultur nicht mehr wegzudenken.

Die Speicherstadt, der Kaffee und wir 

An unserer LunchNow Base in der Hamburger Speicherstadt sind wir dazu auf ganz besondere Weise mit dem Thema Kaffee verbunden. Nicht nur das Kaffeemuseum, das gleich ums Eck liegt, erinnert uns hier daran, dass die Bohnen die Geschichte der Hansestadt seit mehr als 150 Jahren geprägt haben. Ob indische Perlbohne, peruanischer Tunki oder guatemaltekischer Lampocoy: In Hamburg findet Kaffee seit jeher nicht nur Fans, sondern auch sein Tor zur Welt. 

Viel Zeit und schaumige Liebe

Einen richtig guten Kaffee zuzubereiten, ist eine Kunst und erfordert viel Wissen, Liebe zum Produkt sowie Fingerspitzengefühl. Der Mahlgrad und die Röstungszeit sind für den Geschmack verantwortlich: Der Mahlgrad der Bohne bestimmt, wie schnell das Wasser die wichtigen Aromastoffe aus dem Kaffee herauslösen kann. Je langsamer der Kaffee geröstet wird, desto mehr Säure und Gerbstoffe gibt er ab, was sich wiederum auf das Aroma und die Qualität des Kaffees auswirkt. Kleinere Röstereien nehmen sich bis zu 20 Minuten Zeit, die Bohnen bei knapp 200 Grad Celsius zu rösten. Bei der Massenherstellung in der Industrie beträgt die Röstungszeit selten länger als drei Minuten, bei Temperaturen von 500 bis 700 Grad. Barista-Kurse laden dazu ein, sich mit der temperaturbedingten Konsistenz und Formbarkeit der Milch auseinander zu setzen und Blumen, Herzen und Tiergesichter in den heißen Milchschaum zu zeichnen. We love!

Klein, fein und lokal

Der wachsende Anspruch der Konsumenten und die auf Vielfalt, Qualität und Nachhaltigkeit bedachte Kaffee-Kultur hat die Gastronomie in den letzten Jahren deutlich verändert. Einen guten Espresso findet man längst nicht mehr nur beim Edel-Italiener. Kleinst-Röstereien und Fair Trade Händler besiedeln jede Ecke und machen Lust auf Cold Brew, bieten Milchalternativen wie Hafer, Cocos oder Lupine und laden zur Wiederentdeckung des guten alten Filterkaffees. Dabei können die großen Ketten getrost einmal links liegen bleiben und Abwechslung in den Becher. Go local – yeah!

Wir vom Team LunchNow lieben es ja sowieso, neue Locations zu entdecken und die Köpfe hinter Theke und Konzept kennenzulernen. Einige unserer Partner haben einen Goodie eingestellt bei dem man einen Kaffee zu seinem Lunch dazu bekommt. Diese Heißgetränke haben dann zu nachmittäglicher Motivation und koffeinierter Konzentration beigetragen. Das ist doch quasi als effektiver Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt zu sehen? 

Koffeiniert gechillt ist gut fürs Business

Für uns gehört eine Tasse Kaffe jedenfalls einfach dazu. Ob bei uns im Office (Was habt ihr für eine Maschine? Eine Gute?), im Restaurant, Café oder Bistro um die Ecke, bei Sonnenschein oder Indoor im gemütlichen Mexico Chair zurückgelehnt: Stress und To Dos rücken in den Hintergrund und nach dem gezielten Coffee-Chill sind wir auch gleich wieder richtig gut sortiert . Wie wir ist tatsächlich jeder dritte Kaffeetrinker davon überzeugt, dass bei gutem Kaffee die Geschäfte besser laufen. Können wir nur bestätigen!

Hallo Gewissen! Bitte Mitnahmeeffekt einplanen! 

Zum Schluss kommt noch eine gewissenhafte Durchsage! Also ernsthaft jetzt: Viele von uns wissen um die Nachteile gegenüber der Umwelt, die unser Lieblingsgetränk im lässigen To-Go Becher mit sich bringen, wenngleich das Gefühl, einen frisch aufgebrühten Cappuccino im trendigen Pappbecher in der Hand zu halten, der Haptik wegen einfach zu schön ist. In der morgendlichen Eile ist der umweltschonende und abwaschbare Thermobecher oft und schnell auf der Küchenzeile vergessen. Viele deutsche Großstädte haben deshalb wiederverwendbare Cups eingeführt, die direkt beim Gastronomen und Barista platziert sind: Recup ist zum Beispiel so ein Mehrwegbecher. Achtet mal drauf und steigt um. Die Änderung kleiner Bequemlichkeiten und Angewohnheiten im Alltag, machen in der Summe einen großen Unterschied. Lasst es Euch schmecken!

31/03/2019 Maria Baufeld
Maria Baufeld

Wahlhamburgerin und Vielschreiberin Maria liebt es zu essen, aber weniger zu kochen. Deshalb probiert sie sich seit jeher quer durch die Angebote der Gastronomie – egal ob zum Festklönen oder to go. Gern vegan oder vegetarisch. Ein gepflegtes Mittagessen ersetzt nicht nur Marias Frühstück, sondern ist auch der schönste Grund, um Zeit und Bildschirme aus den Augen zu verlieren.