Schönes Leben in der Speicherstadt – Jedermanns Lieblingsplatz hat einen großen Mitnahme-Effekt

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Vor mehr als zehn Jahren erschloss der bei Hamburgern und Touristen gleichermaßen beliebte Foodie-Vorreiter Hamburgs jüngsten Stadtteil: Das Schöne Leben war das erste Restaurant der noch im Entstehen begriffenen Hafencity, und hat sich seither, wie kaum eine andere Location, in die Herzen der Hanseaten und ihrer Besucher geschlichen. Kein Wunder, dass das Konzept neben einem Ableger auf dem Land, auch mit ausgesuchte Accessoires, Möbeln und Gewürzen erfolgreich ist – so kann das Schöne Leben auch in die eigenen vier Wände importiert werden.

An der präsenten Ecke am Alter Wandrahm ist der goldene Schriftzug nicht zu übersehen. Das schöne Leben ist Versprechen und Programm. Als generationenübergreifender Alleskönner macht sich das Restaurant jede Tageszeit zu eigen: Hier wird mit der ganzen Familie gebruncht, mit Geschäftspartnern zu Mittag gegessen, zwischen Museumsbesuchen Kaffee und Kuchen genossen, fein diniert und nicht selten auch gefeiert – der alte Speicher mit den hohen Decken eignet sich nämlich hervorragend als Eventfläche. Felix Stacklies, der mit seinem Bruder Philipp in die Fußstapfen seiner sehr erfolgreichen Eltern Taika und Jens Stacklies tritt, fasst es so zusammen:

„Essen, trinken, fröhlich sein. Wir wollen, dass sich bei uns jeder wie zu Hause fühlt und immer etwas findet, das begeistert.“

So versammeln sich auf der umfangreichen, aber mit Bedacht zusammengestellten Karte, neben Klassikern wie Pannfisch und Schnitzel, auch Erdnuss-Curry und Hawaii Bowl. Seit einem Jahr gibt es dazu eine separate Karte, die ausschließlich vegetarische und vegane Gerichte bietet, inklusive gluten- und laktosefreier Alternativen. „Wir wollen den Trend unbedingt ernsthaft und undogmatisch abbilden, aber nicht mit einem Alibi-Risotto abspeisen“, so Felix Stacklies. Und das klare Bekenntnis zahlte sich aus. Auch Teilzeit-Vegetarier bestellen die kreativen und leckeren Gerichte mit Begeisterung: „Wir konnten mit unserem Angebot ganz neue Gäste begeistern und freuen uns über einen Umsatz-Zuwachs von 20 Prozent.“ 

Auch das Lunch-Geschäft lege in den vergangenen Jahren kontinuierlich zu. „Wir profitieren sehr von der wachsenden Hafencity und der Tatsache, dass sich immer mehr Menschen bewusst Zeit für ein gutes Essen nehmen wollen. Unsere Business-Stammkundschaft schätzt die Abwechslung und den gemütlichen Rückzugsort“, so Philipp Stacklies, der LunchNow als reichweitenstarkes Tool schätzt. „Wir sehen es an Website-Traffic und Bewertungen: Viele unserer Gäste informieren sich mit LunchNow über unsere wechselnden Mittagsgerichte und nehmen an Aktionen teil“, ergänzt Bruder Felix. 

Fast aus einem Zufall heraus habe sich außerdem das Zusatzgeschäft mit ausgesuchten Stilelementen wie Vasen und Polstermöbeln entwickelt. „Wir wurden so oft gefragt, ob man das eine oder andere Stück kaufen kann, dass wir irgendwann dachten: Warum nicht?“, erinnert sich Felix Stacklies. Die Regale mit Accessoires, Gewürzen und Gläsern fügen sich dekorativ in das heimelig Interior, man muss genau hinsehen, um das mittlerweile 300 Artikel umfassende Sortiment als Auslage zu identifizieren. „Es macht uns als Familie immer super glücklich, wenn wir beobachten, dass sich unsere Gäste so wohlfühlen, dass sie ein Stück Schönes Leben mit nach Hause nehmen wollen“, so Philipp Stacklies, der sich um das jüngste, aber nicht weniger ambitionierte Projekt der Gastro-Familie kümmert, die schon mit der Fischauktionshalle, der Gröninger Brauerei und dem Catering-Geschäft gut ausgelastet ist.

In Neuendeich hinter Wedel wurde ein Bauernhaus mit viele Liebe zum Detail zum zweiten Teil des Erfolgskonzepts ausgebaut: Schönes Leben auf dem Land. „Für uns ist es das perfekte Pendant. Unsere Kunden aus Schleswig-Holstein besuchen uns, wenn sie in der Stadt sind und die Hafencity-Klientel, die sonst beim Lunch die Zeit im Auge behält, macht am Wochenende einen Ausflug mit der ganzen Familie zu uns ins Grüne.“ 

31/03/2019 Maria Baufeld
Maria Baufeld

Wahlhamburgerin und Vielschreiberin Maria liebt es zu essen, aber weniger zu kochen. Deshalb probiert sie sich seit jeher quer durch die Angebote der Gastronomie – egal ob zum Festklönen oder to go. Gern vegan oder vegetarisch. Ein gepflegtes Mittagessen ersetzt nicht nur Marias Frühstück, sondern ist auch der schönste Grund, um Zeit und Bildschirme aus den Augen zu verlieren.